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Mit der Métro durch Paris

Sehnsuchtsort für Verliebte an der Seine. Stadt der Haute Couture. Französiche Weltmetropole für Kunst, Literatur, Sport. Auch die Spitzenküche ist vielerorts vertreten. Nur 90 Minuten trennen Hannover von Paris. Für die Entdeckungstour durch die Stadt nutzt man am besten die Métro.

Das Stadtbahnunternehmen bringt Pariser und Touristen zuverlässig zu den wichtigsten Hotspots. Und dies bereits seit 126 Jahren. Für Aus- und Einstiege stehen die circa 300 Métrostationen bereit. Unterirdisch verbunden über ein verzweigtes Tunnelsystem. Mit etwas Glück begleiten Akkordeonklänge den Umstieg von einer Linie zur nächsten. Typisch Paris.

Historisches Schild am Eingang zur Metro
Die Eingänge der Métro werden durch teils historische Schilder angekündigt. | © Envato Elements, StructuredVision

Blau auf Weiß

Die hellen Keramikkacheln sind mit Buchstaben versehen. Von A bis Z, alle bedeutend. Zusammengesetzt ergeben sie die Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte. Verabschiedet 1789 vor der Nationalversammlung. Die Haltestelle „Concorde“ zählt zu den ältesten und historisch bedeutsamsten. Oberhalb befindet sich die „Place de la Concorde“. In deren Mitte der Obelisk. Ein 1833 übergebenes Geschenk Ägyptens an die damalige französische Regierung.

Place de la Concorde mit Obelisk
Der größte Platz in Paris: Place de la Concorde mit dem Obelisk. | © Envato Elements, Netfalls

Gartenpracht und teure Steine

Den Jardin des Tuileries erreicht man ebenfalls über die Haltestelle „Concorde“. Grüne Oase und Kunstraum zugleich. Wer Zuckerwatte, Liebesäpfel und Karussellfahrten mag, besucht im Sommer die Fête des Tuileries. Eine Welt der edlen Marken beginnt ganz in der Nähe auf der Champs-Elysées. Bodyguards in schwarzen Anzügen stehen vor den Eingängen. Hochkarätiges funkelt in den Auslagen. Das braucht ein wachsames Auge.

Jardin des Tuileries
Weitläufig: der Jardin des Tuileries | © iStock, Consu1961

Kiosk der Nachtbummler

Die Linien 1 und 7 führen zur Station „Palais Royal – Museé du Louvre“.Am Eingang zur „Place de Colette“ symbolisieren zwei Kuppeln den Tag und die Nacht. Ein Kunstwerk aus 800 Murano-Gaskugeln überrascht den Nichtsahnenden. Sein wunderbarer Name: Kiosque des Noctambules. Die Comédie-Française ist nur ein Katzensprung entfernt. Im 17. Jahrhundert als Vereinigung von Schauspielergruppen gegründet, nimmt sie heute einen weltberühmten Status ein.
Bekannt als nationale Institution mit Rang und Namen. Ebenso wie das Musée du Louvre mit über 370.000 Werken. Darunter, wer weiß es nicht, die lächelnde Mona Lisa von Leonardo da Vinci.

Pont Neuf
Älteste Brücke von Paris im Originalzustand: Pont Neuf. | © Envato Elements, wirestock
Place Dauphine an der Westspitze der Île de la Cité.
Fünf Königliche Plätze gibt es in Paris. Einer ist die Place Dauphine an der Westspitze der Île de la Cité. | © Envato Elements, Chatham172

Glanz der tanzenden Lichter

Nach Sonnenuntergang erleuchtet der Eiffelturm zu einem funkelnden Bauwerk. Unübertroffen ist seine Strahlkraft als Wahrzeichen. Zu erreichen ist das weltberühmte Bauwerk mit der Linie 6 bis „Bir Hakeim“. Die Métrostation aus Stahl und Glas zählt zu den schönsten der Stadt. Nach Verlassen der Station überquert der Zug die gleichnamige Brücke auf der oberen von zwei Etagen.

Eiffelturm bei Nacht
Allabendliche Glitzerparade. Der Eiffelturm schillert weit in den Nachthimmel hinein. | © Envato Elements, Givaga

Baden, chillen, feiern

17 Haltestellen weiter Richtung Südosten hält die Linie 6 an der Hochbahnstation „Quai de la Gare“. Ab dem späten Nachmittag verwandelt sich die gleichnamige Uferstraße zur Lifestyle-Meile. Auf der Kaimauer sitzen, Espresso in der Hand oder einen ersten Spritz. Premiumplatz. Am Abend ändern sich die Rhythmen aus den Boxen. Eine der besonders angesagten Bars empfängt die Gäste mit entspanntem Indie-Pop. Ganz anders am Tag. In der Nähe lockt das Bassin de Bercy mit Seinewasser und Sonnenliegen. Das öffentliche Schwimmbad ist beliebt – besonders an heißen Sommertagen.

Bei einem Spaziergang an der Seine lässt sich die Zeit vergessen. | © Envato Elements, RossHelen

Auf Paris geschaut

Sacré Coeur
Die Basilika Sacré Coeur thront auf dem Montmartre-Hügel. | © Envato Elements, StructuredVision

Im filigranen Weiß erhebt sich die Sacré-Coeur auf dem Monmartre-Hügel. Fast vierzig Jahre hat die Planung und Erbauung dieser stolzen Basilika benötigt. Das gleichnamige Pariser Viertel steht seit jeher für Kunst, Kultur und französische Lebensart. Picasso, Mirò, Toulouse-Lautrec. Einige wenige Namen auf einer langen Liste hier ansässiger Maler.

Montmartre
Das Pariser Viertel Montmartre hat seinen dörflichen Charakter beibehalten. | © Envato Elements, Neirfy007

Im 18. Jahrhundert sorgten über 12 Windmühlen für gemahlenes Getreide. Das Dorf Montmartre lag außerhalb der Pariser Stadtgrenze. Heute erinnert vor allem eine der Mühlen an diese ländliche Vergangenheit: die Moulin Rouge. Das wohl berühmteste Varieté der Welt. Die Linie 3 hält in nächster Nähe an der Métrostation „Blanche“. Das Cancan-Vergnügen kann beginnen.

Höchstes Bauwerk von Paris:
Eiffelturm

Illustration Eiffelturm


Größter Platz von Paris:
Place de la Concorde

Internationale
Besucher

Größte U-Bahn-Station der Welt:
Châtelet – Les Halles


Größte Glocke von Paris:
Savoyarde in Sacré-Coeur

Illustration Sacre-Coeur

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Blick auf Park Circus und Park District im Westend | © iStock, Guven Ozdemir
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