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Kopenhagen – innovativ und nordisch charmant

Ästhetik, Funktionalität, Nachhaltigkeit. Kopenhagen ist ein Leuchtfeuer in Design & Kultur. Mut zu Innovation zeigt sich in allen kreativen Branchen. Fashion, Food, Architektur. Insbesondere der öffentliche Raum gestaltet sich nach diesen Prinzipien. Sinnvolle und hochwertige Stadtentwicklung macht Kopenhagen zu einer der lebenswertesten Metropolen Europas.

Reinspringen und genießen

Im Hafenbad Islands Brygge tummeln sich während der warmen Monate Badegäste und Sonnenhungrige. Füße baumeln vom Beckenrand. Kinder planschen im 30- Zentimeter-Bassin. Sportler mit Schwimmbrillen ziehen ihre Bahnen. Auf der Grünfläche werden Picknickkörbe ausgepackt. Selbst, wenn die Außentemperaturen sinken, ist es (wärme)technisch möglich, den Schwimmbetrieb fortzuführen. Moderne Technologien, strenge Umweltauflagen und permanente Überwachung der Wasserqualität machen das Ganzjahresbaden möglich. Ein Gewinn für die Kopenhagener.

Blick auf das Hafenbad-Islands-Brygge in Kopenhagen
Hafenbad Islands-Brygge | @ Envato Elements, 21aerials

Grüne Phase für Radfahrer

Weiter geht es Richtung Christianshavn. Am besten auf dem Fahrrad. Die Stadt hat für ein 400 Kilometer langes Radwegesystem bis in die Region gesorgt. Wintersicher und mit Green Wave-Ampelschaltungen. Durch die insgesamt gut durchdachte Infrastruktur konnte der Autoverkehr stark reduziert werden. Über die Lille Langebro ist Christianshavn bald erreicht. Das Viertel ist ein charmanter Mix aus Alt und Neu. Erbaut auf einer künstlichen Insel aus dem 17. Jahrhundert. Durchzogen von historischen Kanälen. An den Kaimauern schaukeln vertäute Boote. Mitten in Christianshavn liegt die selbstverwaltete Freistadt Christiana. Gegründet in den 1970 er Jahren als alternatives Wohnprojekt.

Fahrrad in Kopenhagen
Verkehrsmittel Nummer 1: das Fahrrad in allen Varianten. | @ Envato Elements, magone
Christianshavn in Kopenhagen
Hier lebt man gern – Christianshavn ist ein beliebtes Quartier. | @ Envato Elements, Gorlovkv
Frische, dänische Zimtschnecken
Die dänische Zimtschnecke, ein wunderbarer Genuss. | @ Envato Elements, Pressmaster
Schöne Geschäfte in Kopenhagen
Viele hübsche Dinge gibt’s beim Bummeln zu entdecken. | @ Envato Elements, monkeybusiness

Rot, schwarz, grün ist bunt

Der Rote Platz, der Schwarze Markt und der Grüne Park. So nennen sich die drei Bereiche des Parks Superkilen im Stadtteil Nørrebro. Von der Stadt angekaufte Alltagsobjekte aus 60 verschiedenen Ländern repräsentieren die Herkunft der Bewohner. Sie haben hier ihren dauerhaften Platz gefunden. Vielfalt verbindet.

Der Rote Platz steht für Urbanität. Laut, pulsierend, knallfarbig. Ein Hotspot der Lebensfreude. Mit dem wechselnden Farbkonzept schwingen weiße Linien auf dunklem Asphalt. Der Schwarze Markt bietet Pausenplätze zum Verweilen. Bänke, Springbrunnen. Mit einem guten Buch perfekt für eine Auszeit. Natur und Wiesenlandschaft, die findet man im Grünen Park. Beliebt bei Spaziergängern, Hundebesitzern und Familien mit kleinen Kindern.

Blühende Bäume im Park Superskilen
Der Schwarze Markt ist einer der Bereiche des Parks Superskilen. | @ iStock, Francis Crisotomo
Grüner Park von Superskilen
Wiesenflächen und sanfte Hügellandschaften im Grünen Park von Superskilen.| @ iStock, Architectural Visualization
Drei Michelinsterne
Restaurant mit skandinavischen Möbeln
Restaurants – Gemütlich, hell und von bester Qualität. | @ Envato Elements, Shaiith
Tischlerhandwerk
Tischlerarbeiten in Handarbeit und mit Detailsicht. | @ Envato Elements, acinar13

Ausprobieren, bitte!

Der Foodmarket Reffen auf der Insel Refshaleøen begeistert mit einem ganz anderen Konzept. Im ehemaligen Industriegebiet wird international gekocht und gebacken. Junge Gastronomen können sich testen. Auch den Erfolg ihres Angebotes. Die Pacht der Imbissstände richtet sich nach erzieltem Umsatz. Wer sich etabliert, zieht um in andere Räumlichkeiten. Die nahegelegene Copenhagen Contemporary beherbergt zeitgenössische Kunst mit internationaler Ausrichtung. Das Gelände unterstreicht einmal mehr den kreativen Charakter dieser Stadtinsel.

Die kleine Dame am Ufer

Wer es traditioneller mag, besucht die kleine Meerjungfrau. Seit 1913 „beobachtet“ die „Lille Hafefrue“ das Geschehen am Langelinje-Kai. Dieser liegt auf gleicher Höhe mit Refshaleøn, Allerdings auf der anderen Uferseite. Bierbrauer Carl Jacobsen beauftragte einst Edvard Eriksen zur Modellierung einer Bronzefigur. Inspiriert durch das gleichnamige Märchen von Hans Christian Andersen. Diese Erzählung liebte der Unternehmer sehr. Modellier-Vorbild sollte eine bekannte Primaballerina sein.
Sie lehnte jedoch ab. So übernahm Eriksens Frau Eline das mühselige Modellsitzen. Der Erfolg spricht für sich. Seit mehr als 100 Jahren wird die kleine Meerjungfrau als Wahrzeichen Kopenhagens gefeiert.

kleine Meerjungfrau
Die kleine Meerjungfrau hat alles im Blick. | @ Envato Elements, valevenezia
Abends im Tivoli
Abends im Tivoli, wenn es glänzt und leuchtet. | @ Envato Elements, ABBPhoto

Thrill und Nostalgie

Ein Wunderland seit über 130 Jahren. Das ist der berühmte Vergnügungsmarkt Tivoli. Mittendrin in Kopenhagens Zentrum. Romantisch, bezaubernd, liebenswert. So wird ihn Walt Disney erlebt haben. Hier ließ er sich inspirieren. Vielleicht von der Holzachterbahn von 1914? Sie aus heutiger Sicht eher gemütlich. Ganz anders der sogenannte Dämon! Nervenstärke ist gefragt. Der Fall in die Tiefe aus 28 Meter Höhe ein Ganzkörperkick! Doch Tivoli ist viel mehr: Garten, Seen, Theater und Musik. Jeden Freitag beispielsweise. Dann gibt`s den Freitagsrock. Besonders traumhaft ist der Vergnügungspark bei Dunkelheit. Der Park ist eingehüllt in ein grandioses Lichtermeer.

Illustration Lichterkette

Wohnsitz der Königsfamilie

Schloss Amalienborg: Das Schloss im Stil des dänischen Rokokos, besteht aus vier identischen Palaiseinheiten. Im Palais Christian IX. residiert der König mit seiner Familie. Ist das Monarchenpaar anwesend, weht die Flagge am Fahnenmast. Besonders beeindruckend: die tägliche Wachablösung um 12.00 Uhr mittags. Die Leibgarde marschiert quer durch die Stadt. Von Schloss Rosenborg nach Schloss Amalienborg.

Schloss Amalienborg
Imposant – Schloss Amalienborg. | @ Envato Elements, wirestock

Dänisches Design in Hannover

1902 kommt Arne Jacobsen in Kopenhagen zur Welt. Der spätere Architekt und Designer macht auf internationalem Parkett Karriere. Seine Serie 7 zählt bis heute zu den meistverkauften Stuhlmöbel. Auch in Hannover hinterlässt er bleibende Spuren. In den 1960er Jahren erhält Jacobsen einen städtischen Auftrag. Ein Glasbau samt Innenarchitektur soll entworfen werden. Jacobsen erschafft ein Kulturdenkmal der Moderne. Der gläserne Bau in den Herrenhäuser Gärten wird seinen Namen tragen: Arne Jacobsen Foyer.

Ökologisches Kopenhagen

Infografik Ökologisches Kopenhagen

Designstücke, die in den Koffer passen.

Die Dänen können Design, keine Frage. Und Kopenhagen ist eine tolle Adresse zum Design-Shopping. Vor dem Einkaufsrausch kann man sich im Designmuseum Danmark https://designmuseum.dk/en/ inspirieren lassen. Die Ausstellung erzählt die Geschichte dänischen Designs zwischen 1920 und 2000 und rückt Stars der Designszene wie Arne Jacobsen oder Jacob Jensen in den Fokus. Nach dem Rundgang lockt das vorzügliche Museumsrestaurant mit Nordic Cuisine, aber meist entspanne ich einfach bei Kaffee und Kuchen im hübschen Innenhof. Sehr verlockend: Im Museumsshop gibt es tolle Designstücke, die in den Koffer passen. Stilvolle Mitbringsel finde ich auch immer bei Designer Zoo (Vesterbrogade 137), wo man Künstlern bei der Arbeit zuschauen kann, oder in Shops wie Stilleben (Frederiksborggade 22) und Notre Dame (Nørregade 7).

SAS-Scandinavian-Airlines



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The photo taken on a partially cloudy stormy day concentrates in the foreground on the Harissa monastery and depicts in the background the coastline of the city of Beirut.