Fliegen mit kleinen Kindern
Kroatien, Mallorca oder Ägypten? Für welches Reiseziel man sich auch entscheidet: Vom Hannover Airport aus fliegt man in die Welt. Per Direktflug geht es zu attraktiven Reisezielen und zu den großen Drehkreuzen Europas. Mit dabei: die jüngsten Fluggäste, vom Baby bis zum Schulkind. Herzlich willkommen an Bord.
Pässe für alle
Wer mit Kindern ins Ausland fliegt, braucht für jeden kleinen Mitreisenden ein gültiges, elektronisches Reisedokument mit Chip. Das gilt auch für Babys. Innerhalb der EU genügt ein Personalausweis. Für Fernreisen ist in der Regel ein Reisepass notwendig. Bei der Beantragung eines Ausweisdokuments muss das Kind anwesend sein.

Baby im Bauch
Jedes Reisevorhaben per Flugzeug sollte vorab mit dem Gynäkologen besprochen werden. Bei unkompliziert verlaufenden Schwangerschaften gilt Fliegen als unproblematisch. Als Faustregel gilt: besser kürzere Flugreisen als Langstreckenflüge.
Je nach Fluggesellschaft ist eine Flugreise bis zur 36.Schwangerschaftswoche möglich. Die Lufthansa beispielsweise verlangt das Mitführen eines ärztlichen Attestes bereits ab der 28. Schwangerschaftswoche. Bei einer Mehrlingsschwangerschaft ist das Fliegen grundsätzlich maximal bis zur 32. Woche erlaubt. Achtung! In einigen Zielländern gelten spezielle Einreisebedingungen für werdende Mütter. Hierzu geben die Konsulate entsprechende Hinweise.
Mindestalter für kleine Fluggäste
Die Regelungen der Airlines zum Mindestalter sind unterschiedlich. Einige Fluggesellschaften erlauben schon eine Flugreise ab dem 3. Tag nach der Geburt. Wenige Stunden alte Babys benötigen immer ein ärztliches Attest. In der Regel ist eine Flugreise ab der dritten Lebenswoche möglich. Tipp! Vor der Ticketbuchung genaue Infos bei der entsprechenden Airline einholen.
Was darf mit ins Handgepäck?
Für die Mitnahme von Babymilch ist die Grenze von 100 Millilitern pro Fläschchen aufgehoben. Allerdings muss die Babynahrung bei der Fluggastkontrolle vorgezeigt werden. Auch die Reiseapotheke für die Kleinen darf mit ins Handgepäck. Schnuller, Windeln, Feuchttücher und auch Wechselkleidung gehören ebenfalls in die Bordtasche. Da es beim Fliegen zu Temperaturschwankungen kommen kann, empfiehlt sich auch das Mitführen einer Babydecke.


Schoss oder Sitzplatz
Kleinkinder unter 2 Jahren fliegen meist auf dem Schoß mit. Während der Flugreise sind sie mit einem Zusatzbeckengurt gesichert. Dem sogenannten „Loop-Belt. Er ist am Gurt des Erwachsenen befestigt. Achtung: Auch für die Mitreise auf Mamas Schoß können Kosten anfallen. Viele Airlines bieten auf Wunsch ein Babykörbchen an. Es wird an der Bordwand vor der ersten Sitzreihe angebracht und eignet sich für Kinder bis zu acht Kilogramm.
Die Buchung eines Sitzplatzes ist in jedem Fall notwendig, wenn das Kind in einem Kinderrückhaltesystem mitfliegt. Hierzu zählen auch Babyschalen. Tipp! Vor der Flugreise prüfen, ob das Modell bei der ausgewählten Airline zugelassen ist.

Von Anfang an Familienzeit
Anstehen am Check-in? Parkplatzsuche? Gepäckaufgabe? Am Hannover Airport kann man mit dem kostenpflichtigen Comfort-Service Urlaub von Anfang an buchen. Circa zwei Stunden vor Abflug werden Auto, Gepäck und Reisedokumente für den Check-in von einem Servicemitarbeiter übernommen. Die Familienzeit am HAJ kann beginnen. Vielleicht einen Abstecher zur Ausstellung Welt der Luftfahrt? Oder ein Blick von der Aussichtsterrasse? Bordkarten, Autoschlüssel und Reiseunterlagen gibt’s an der Bordkartenkontrolle im Abflugterminal zurück.

Allein auf Flugreise
Ab dem 5. Lebensjahr dürfen Kinder ohne Begleitung mitfliegen. Stets im Blick des Airline-Personals. Die Betreuungsdienste der Fluggesellschaften kümmern sich liebevoll um die Kleinen. Vom Check-in bis zur Übergabe an die Zielperson. Die Unternehmenswebsites informieren über jeweilige Kosten und Bedingungen. Außerdem finden sich dort hilfreiche Vordrucke. Hierzu zählt auch das Betreuungsformular mit allen wichtigen Angaben. Betreuungsformular und alle übrigen Reiseunterlagen führt das Kind stets mit sich.
Bei der Übergabe an den Betreuungsdienst verbleiben Eltern oder bevollmächtigte Personen so lange am Flughafen, bis der Flieger gestartet ist. Nur so ist sichergestellt, dass keine kurzfristigen Flugplanänderungen zu berücksichtigen sind. Am Zielort weist sich der autorisierte Abholer dann mit Personalausweis oder Reisepass aus.
Startklar für Ihre Flugreise mit Kind?
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